Ján Cikker Museum gehört zu den jüngsten in der Slowakei. Es entstand im Jahr 2004 durch Entscheidung der Ján Cikker Stiftung. Die Mitglieder der Stiftung führte zu diesem Schritt das Bemühen den Nachlaß von Ján Cikker zu behalten und in möglichst grösstem Maß seine schöpferische Nachricht und Werk zu verbreiten.

 

Die Familienvilla aus dem Funktionalismus, wo das Museum in der Gegenwart sein Sitz hat, bewohnte der slowakische Komponist Ján Cikker seit dem Jahr 1967 bis zu seinem Tod. Das Haus, umgeben mit kleinem Garten, entwarfen die bedeutenden slowakischen Architekten Eugen Kramár und Štefan Lukačovič. Das Ehepaar Cikker kaufte es auch dank dem finanziellen Betrag, der einen Teil des internationalen G. von Herder-Preises bildete. Diese Anerkennung erteilte Ján Cikker die Wiener Universität für den Humanismus und hohe ethische Prinzipien in seinem Werk.

 

Frau Katarína Cikkerová gründete die Stiftung, die den Namen des Komponisten trägt. Das spätere Testament bestimmte Die Ján Cikker Stiftung für den einzigen Erben des Cikkers Nachlaßes.

 

Nach dem Tod von Frau Cikkerová entschied sich der Verwaltungsrat der Stiftung die atraktive Stadtvilla zu kultur-musealen Zielen auszunutzen. Dieser Platz hat außer seinem kultur-geistlichen Wert, mit großem Komponisten verbunden, auch nicht alltägliche Atraktivität dank dem merkwürdigen Kontrast von funktionalistischem Objekt und wertvollen historischen Möbeln. Er macht einen besonderen Kontrapunkt des Pompes vergangener Zeiten und sugestiver Abdrucken der Umgebungsfluiden verständlich, bewohnt in widersprüchlichen sozialistischen Umständen von arbeitslustigem und unheimlich bescheidenem kompositorischem Genius. Weil das Museum auch andere Ziele von der Stiftung in die Mitgift bekam, konnte sich der Sinn der Konservierung dieses „genius loci“ nicht streng komplett realisieren. Das Erdgeschoß des Gebäudes ging durch Veränderungen über, weil die Gründungsurkunde das Museum dazu verpflichtet, dass es nicht nur der Platz ist, wo sich der Stiftungsfond verteilt und Cikkers Nachricht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, sondern wo verschiedene Typen von Konzerten, Vorlesungen und Konferentionen eventuell audiovisuelle Aktivitäten mit der Möglichkeit der repräsentativen Präsentationen anderer Institutionen veranstaltet werden. Im Einklang mit dem architektonischen Vorschlag der Ingenieure Architekten Tomašáks veränderte sich der Raum des Wohn- und Esszimmers des Komponisten in einen kleinen Konzert- oder Vorlesungsaal. Aus der ursprünglichen Einrichtung dieser Räume blieb dort der Flügel des Komponisten, einige Bilder und wegen seiner besonderen Schönheit auch ein einzigartiger Barockschrank.

 

Ján Cikker Museum hat museale Seite der Aktivität nur als einen Teil seiner Mission. Gewünschtes Moment seiner Tätigkeit ist auch die Bemühung um die gesellschaftliche Nützung dieses atraktiven Raumes.

 

Ján Cikker Museum, Fialkové údolie 2, 811 01 Bratislava, Slowakei

Tel./fax: (+421)544 12 555, (+421)908 759 255

E-mail: muzeumjcikker@stonline.sk